Finalisten für den NordWest Award 2011 stehen fest

Die Preisverleihung findet am 31. März 2011 im im Oldenburger Fliegerhorst statt.
Dies sind die Finalisten 2011 (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Akademien „Qualität der Lebensmittelproduktion“ und „Pferdemanagement“, Universität Vechta thumbnail

    Akademien „Qualität der Lebensmittelproduktion“ und „Pferdemanagement“, Universität Vechta

    Die Akademien „Qualität der Lebensmittelproduktion“ und „Pferdemanagement“ des wissenschaftlichen Zentrums für Ernährungswirtschaft und ländliche Räume an der Universität Vechta sind die ersten Management- bzw. Weiterbildungsseminare, die sich speziell an die Ernährungs- und Pferdewirtschaft richten.
    Beide Branchen sind traditionell im ländlichen Raum angesiedelt und von kleinen bzw. mittelständischen Unternehmensformen geprägt. Diese sollen bewahrt und als starker regionaler Wirtschaftsfaktor herausgebildet werden. Gezielt werden daher Nachwuchskräfte und Manager aus den größeren Unternehmen mit den Studierenden der Akademien zusammengebracht. Kooperationen bestehen unter anderem mit den etablierten Kompetenzzentren im Nordwesten und den Agrarfakultäten an der Hochschule Osnabrück und der Universität Göttingen.

  • European Medical School Oldenburg-Groningen – Initiatoren: Universitäten Oldenburg und Groningen, Universitätsklinikum Oldenburg und Universitair Medisch Centrum Groningen thumbnail

    European Medical School Oldenburg-Groningen – Initiatoren: Universitäten Oldenburg und Groningen, Universitätsklinikum Oldenburg und Universitair Medisch Centrum Groningen

    Im Aufbau ist ein in Deutschland einzigartiger europäischer, grenzübergreifender Medizinstudiengang mit je 40 Studienplätzen pro Studienjahr an den Universitäten in Oldenburg und Groningen. Der Studienbetrieb soll im Oktober 2012 aufgenommen werden. Die European Medical School Oldenburg-Groningen bietet eine völlig neu konzipierte Medizinausbildung und soll den Nordwesten mit seiner jungen aber innovativen Zukunftsbranche „Gesundheitswirtschaft“ national und europaweit profilieren. Mit dem geplanten Ausbau eines Instituts für Sozialmedizin soll ein weiterer Schwerpunkt in der Vorsorgeforschung herausgebildet werden. Hier werden die bestehenden Kompetenzzentren aus Bremen, Oldenburg und der Weser-Ems-Region sowie niedergelassene Ärzte aus der Region eingebunden.

  • Klimahaus Bremerhaven 8° Ost, Bremerhaven thumbnail

    Klimahaus Bremerhaven 8° Ost, Bremerhaven

    Das Klimahaus ist nicht nur eine der bedeutendsten Touristenattraktionen Norddeutschlands mit überregionaler Anziehungskraft, sondern zugleich Wirtschaftsmotor für Bremerhaven und den Nordwesten sowie Identitätsstifter für die Menschen in der Region. Darüber hinaus leistet das Haus einen wichtigen Beitrag für die Wissenschaftskommunikation und profiliert den Nordwesten national und international als Kompetenzzentrum in der Wissensvermittlung rund um das Thema Klima. Für die Bildungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Nordwesten dient das Klimahaus zudem als attraktiver außerschulischer Lernort.

  • „Mick - Mädchen kicken mit“ – Integration durch Sport und Bildung e.V., Oldenburg thumbnail

    „Mick - Mädchen kicken mit“ – Integration durch Sport und Bildung e.V., Oldenburg

    Die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in und durch Sport hat durch die Erfolge im Profisport große Aufmerksamkeit erhalten. Besonders schwierig gestaltet sich die Situation jedoch bei den migrantischen Mädchen. Nur 10% sind bundesweit in einem Sportverein organisiert. Die Initiatoren des Projektes setzen sich seit über 10 Jahren dafür ein, dass Mädchen mit Migrationshintergrund der Zugang zum Mädchenfußball ermöglicht wird. Der Verein kooperiert hierfür mit Migrantenvereinen und türkischen Sportvereinen und hat das Konzept zunächst erfolgreich in Oldenburg, dann in Niedersachsens und Bremens Schulen umgesetzt. Inzwischen erfährt es bundesweite Aufmerksamkeit. 11 Bundesländer sind bislang der Empfehlung der Integrationsministerkonferenz und der Sportministerkonferenz gefolgt, das Projekt zu übernehmen.

  • „Plattsounds – de plattdüütsche Bandcontest“ – Initiatoren: Landschaften bzw. Landesverbände der Landkreise Emsland, Ostfriesland, Oldenburger Land, Stade, Lüneburg, Weser-Hunte, Osnabrücker Land und Institut für Niederdeutsche Sprache in Bremen thumbnail

    „Plattsounds – de plattdüütsche Bandcontest“ – Initiatoren: Landschaften bzw. Landesverbände der Landkreise Emsland, Ostfriesland, Oldenburger Land, Stade, Lüneburg, Weser-Hunte, Osnabrücker Land und Institut für Niederdeutsche Sprache in Bremen

    „Plattsounds“ ist ein plattdeutscher Musikwettbewerb für junge Musiker aus Niedersachsen im Alter von 15 bis 30 Jahren. Er richtet sich an Amateurbands und Einzelinterpreten im schulischen und außerschulischen Bereich.

    Internetnutzern bietet Plattsounds eine niederdeutsche Plattform, auf der sie ihre Audio- und Videopodcasts präsentieren und Informationen austauschen können. In einem Werkstattbereich können Teilnehmer ihre Beiträge einstellen – in Platt, Deutsch, Englisch oder einer anderen Sprache. Plattprofis übersetzen die Texte bei Bedarf ins Niederdeutsche. Aus allen Wettbewerbsbeiträgen wird anschließend eine Auswahl für das Abschlussfestival getroffen, das am 8.10.2011 unter Besetzung einer prominenten Jury in Oldenburg stattfinden wird. Mit diesem Vorhaben wollen die Initiatoren aus Niedersachsen und Bremen ein plattdeutsches Netzwerk für junge Menschen etablieren.